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Samstag, 22. März 2008

Ostergrüße

Ich und Luise wünschen allen Lesern Frohe Ostern!

Hätten nicht die ganze Zeit die Temperaturen um den Gefrierpunkt gelegen...
... und hätte es nicht ständig geschneit und geregnet...
... und hätte Luise's Mama nicht von Freitag bis Montag durcharbeiten müssen (na ja, zumindest gibt's 'nen Feiertagszuschlag)...

...dann hätten wir sicher mal 'ne Fahrradtour gemacht!

Sonntag, 16. März 2008

Bye Bye Babybrei

Nachdem Luise ja mittlerweile alles isst was wir auch essen, gibt es eigentlich keinen Bedarf mehr, sie weiterhin mit Babybrei zu füttern. Klar sollte sie, wie jeder Mensch, auch zukünftig täglich drei Portionen Obst und Gemüse zu sich nehmen - aber da finden wir vielleicht bessere Wege als die Verarbeitung zu Brei und die Verfütterung per Löffel aus dem Schüsselchen oder verdünnt aus der Saugflasche.

Beinahe schade, denn wie viele Eltern in meinem Umfeld habe ich den Babybrei von Anfang an immer selbst gemacht, und die Zubereitung war während meiner gesamten Elternzeit ein festes Ritual.

Deshalb möchte ich hier noch einmal die Gelegenheit nutzen und zeigen, wie einfach es auch mit Säuglingen im Haushalt ist, ganz ohne Convenience Food auszukommen, und all denen Mut machen, die vielleicht noch keinen entsprechenden Kurs bei relive! besucht haben!

Heute gibt es einen Kürbis-Kartoffel-Spinat-Brei, den ich wie folgt zubereite:

1. Richtige Zutaten auswählen und besorgen
Ich nehme Deutsche Kartoffeln und Italienischen Kürbis von Bio Company, sowie frischen Brandenburgischen Bio-Spinat aus unserem Gemüseabo



2. Zutaten waschen und schälen
Zunächst müssen der Kürbis und die Kartoffeln geschält und der Spinat gründlich gewaschen werden



3. Dünsten
Nun das Gemüse in einem Topf mit Dünsteinsatz schonend garen



4. Würzen und zerkleinern
Anschließend das gegarte Gemüse zusammen mit einem Schuß Rapsöl, Küchenkräutern (heute nehme ich Schnittlauch, es ginge aber natürlich auch mit Petersilie, Dill, Oregano oder Basilikum) und ggf. einem Löffel Hirseflocken (wg. Eisengehalt) in einen Zerkleinerer tun und zu Brei verarbeiten, notfalls mit dem Passierstab nachhelfen





5. Abfüllen
Schließlich den Babybrei in eine geeignete Form füllen und einfrieren - besonders gut eignet sich ein Eiswürfelbehälter, da man die eingefrorene Masse so sehr leicht portionieren kann





... und fertig! So schnell und einfach kommt man zu qualitativ hochwertigem Babybrei für eine ganze Woche, der günstiger ist als die Gläschen im Handel, viel besser schmeckt und auch noch 100% Kontrolle über die Inhaltsstoffe bietet. Guten Appetit!

Montag, 10. März 2008

Meine Tochter is(s)t echt scharf

Erst im Alter von sieben Monaten, also vor ungefähr einem halben Jahr, hat Luise erstmals andere Nahrung als Muttermilch zu sich genommen.

Mittlerweile mampft sie, neben den obligatorischen Obst- und Gemüse-Mahlzeiten, alles mit was wir auch essen - und ich meine wirklich alles: Indische Currys, Sushi, scharfen Hartkäse (wie Alten Gouda oder Parmesan), sauer eingelegte Heringe in unserer Lieblings-Tapas-Bar oder scharfe Thailändische Gerichte!

Meine Frau irritiert das nicht, sie hatte eh nie verstanden warum stark gewürzte Gerichte für die ganz Kleinen nicht geeignet sein sollen - und was denn dann die Kinder in Asien machen wenn das stimmen würde!

Heute habe ich dann mal wieder ein einfaches und schnelles Gericht gekocht, nämlich Pasta Aglio olio e peperoncino, und Luise hat die scharfen Nudeln weggehauen als wären sie gezuckert.

OK, was wundere ich mich: Heute morgen hatte ich sie zum Spielen auf den Boden gesetzt, damit ich noch etwas länger im Bett bleiben kann, und sie hatte irgendwo etwas zu essen gefunden und damit begonnen, es genüsslich und breit grinsend zu zerkauen.

Es waren zwei (!) Fisherman's Friend-Pastillen!

Freitag, 7. März 2008

Dieses Kind!

... ist zum Glück so langsam raus aus der "mit Flüssigkeit gefüllte Behälter von Tisch räumen"-Phase!

Momentan ist sie eher in der "Gegenstände in andere Behälter stecken"-Phase, besonders gerne auch in mit Flüssigkeit gefüllte Behälter, wie hier eine Rolle Tesafilm in meinen Frühstückskaffee:



Das gab zwar ein komisches Gefühl zwischen den Lippen, aber vom Ekelfaktor her fand ich es nicht so schlimm wie den Schnuller im Abfluss der Dusche:

Montag, 25. Februar 2008

Was schenkt man einem einjährigen Kind?

Danke, Thomas und Ilka, für die Rassel und das tolle Holzbuch - letzteres ganz besonders, denn die meisten unserer anderen Bilderbücher sind leider schon völlig zersabbert! Und danke auch für die Inspiration zu diesem Beitrag ("Aber wehe ich sehe die Geschenke nicht in deinem Blog, dann kriegt ihr nie wieder was!")



Danke, Ute und Wolfgang, für die schöne Motorik-Schleife mit eingebauter Kugelbahn!



Danke, liebe Kika, für das tolle selbstgemachte Gemälde! Es hängt bereits an der Wand (auch zu sehen im Video "Fridolin der Frosch" weiter unten) ...



Danke, Axel und Katja, für das schöne Steck-Puzzle!



Danke, lieber Benno, für den super Hi-Tech Fahrradsitz!



Danke, Astrid und Wolfgang, für den Sommerschlafsack (leider immer noch in der Post) - und für's Kommen!

Danke, Hilla, für das schöne "Fridolin der Frosch"-Kinderbuch.



Danke, Nele, für das schöne Gutenacht-Fühlbuch.



Danke, Beate, für das super Spieluhr-Eselchen!



Danke, Sabina und Jan, für den witzigen Erziehungs-Berater!



Danke auch allen anderen, deren Geschenke ich hier nicht aufführe...

Danke auch allen anderen für Blumen, Kuchen und Kerzen!

Danke schließlich auch all denen, die einfach gekommen sind, ohne unsere Vorratsschränke weiter zu strapazieren! ;-)

Sonntag, 24. Februar 2008

Happy Birthday, Luise !!!

Unglaublich, ein Jahr ist es heute schon her dass Luise auf die Welt kam!

Das mussten wir natürlich mit ihren kleinen Freunden im Rahmen einer Geburtstagsparty feiern:



Die Dokumentation der neuen Spielzeuge folgt! :-)

Freitag, 8. Februar 2008

Anarchistische Ambivalenz

Ich möchte mich outen:

Ja, ich kaufe gerne Öko-Produkte im Bioladen; ich war allerdings auch schon im Kreuzberger McDonalds!

Ja, ich wollte unbedingt politisch korrekte Bauklötze - wir haben jetzt aber auch einen Ravensburger Ministeps Würfel (natürlich gebraucht über eBay) !

Nicht jeder findet dieses Spielzeug gut, manche finden ihn unheimlich - aber Luise steht voll auf das Teil (bitte Ton einschalten):

Montag, 28. Januar 2008

Endlich Buggy fahr'n!

Eine der Voraussetzungen für die Reise nach Basel war die Verfügbarkeit eines adäquaten Gefährts für Luise - unser Mistral S ist einfach schon zu groß für Unternehmungen, die mit vielen Treppenstufen und Flugzeugen verbunden sind.

Zum Glück ist vorher endlich unser neuer Buggy mit der Post gekommen: Der TFK Buggster! Dieses Modell ist kein reinrassiger Buggy, sondern füllt eher die Lücke zwischen kleinem, leichtem Buggy und größerem und schwererem Sportwagen, und das war genau was wir wollten.

Im Praxistest hat sich das Gefährt bereits gut bewährt: Es ist sehr leicht und lässt sich einfach auf geringe Größe zusammenfalten, bietet aber auch viel Sitzfläche und fährt sich sehr stabil - und es sieht schick aus! Fazit: Wir sind sehr zufrieden mit dem Produkt und können es guten Gewissens weiterempfehlen.





In den beiden Bildern haben wir übrigens ein Baby versteckt! Wer findet es? Unter allen richtigen Einsendern verlosen wir fünf gebrauchte BumGenius-Stoffwindeln!

Samstag, 26. Januar 2008

Babyberatung, Babyberatung, Babyberatung

Manche, die bei Google "Babyberatung" eingeben, landen tatsächlich bei mir! Auch ich habe zwar tatsächlich Beiträge zur Babyberatung, z.B. über Krankheiten, Windeln, Väter-Literatur oder den richtigen Kinderwagen, aber dies hier ist vor allem ein Elternzeit-Blog, kein Babyberatungs-Blog.

Schaut lieber bei Melanie!

Freitag, 11. Januar 2008

Shopping noch nicht so aufregend

Und ich sage noch: Luise, mach' doch jetzt deinen Mittagsschlaf, sonst pennst du die ganze Zeit im Einkaufswagen...

Aber sie hört einfach (noch?) nicht auf mich.

Mittwoch, 9. Januar 2008

Boah: Bio-Bauklötze!

Luise ist ja jetzt im Bauklotz-Alter, weniger im Sinne von "aufeinander stapeln", sondern eher im Sinne von "Behälter ausräumen". So oder so, es ist Zeit für Bauklötze!

Da Bauklötze allerdings so intensiv und so lange bespielt werden wollten wir unbedingt ein ökologisch korrektes Produkt! Für uns bedeutet das:
  • Holz aus lokaler Produktion und
  • nachhaltigem Anbau
  • ohne giftige Lacke und Zusatzstoffe
  • aus alternativem, nicht primär kommerziell orientiertem Produktions- und Handelsbetrieb
Klar, die Entscheidung für Öko-Produkte ist immer vor allem eine politische. Nur wo soll man so ein Produkt herbekommen?

Luises Oma ist an dieser Frage bereits gescheitert und war dann doch bei Spiele-Max, und auch wir wurden trotz der großen alternativen Einzelhandels-Szene in Kreuzberg nicht sofort fündig. Dank Internet haben wir nun aber endlich das Richtige gefunden:

In meiner Mittelhessischen Heimat bietet die Öko-Schreinerei der "Gemeinschaft in Kehna" entsprechende Bauklötze nach Emmi Pikler an - die haben wir bestellt und heute endlich geliefert bekommen:



OK, ein bisschen erinnert es mich an den TOM-Cartoon "Oh nein - Bio-Knallfrösche", wo lauter kleine Frösche in einer Schachtel sitzen und "Bumm! Peng! Knall!" rufen, und auch der Küchenfußboden ist jetzt schon voller abgeschabter Holzrinden. Aber für seine politischen Überzeugungen muss man auch mal Opfer bringen.

Montag, 7. Januar 2008

Beliebte Vornamen anno '06

Ich bin Jahrgang 1972, und meine Mitschüler/innen in der Grundschule hießen bevorzugt Michael, Stefan, Thomas, Torsten und Markus bzw. Claudia, Tanja, Stefanie, Katja und Katrin.

Wie wird das wohl bei Luise sein?

Keine schwierige Frage, schließlich gibt es auch hierfür entsprechende Online-Tools, z.B. www.beliebte-vornamen.de! Daher kenne ich die beliebtesten Vornamen des Jahrgangs 2006 bereits - es sind:
  1. Anna
  2. Leonie / Leoni
  3. Lea / Leah
  4. Lena
  5. Hanna / Hannah
  6. Laura
  7. Lara
  8. Emily / Emilie
  9. Sara / Sarah
  10. Lilli / Lilly / Lili
bzw.
  1. Lukas / Lucas
  2. Leon
  3. Luca / Luka
  4. Tim / Timm
  5. Paul
  6. Jonas
  7. Finn / Fynn
  8. Max
  9. Niclas / Niklas
  10. Luis / Louis
Wenig überraschendes, oder? Es bestätigt sich der Trend zu biblischen und in meiner Jugend noch sehr altmodisch klingenden Namen, gemixt mit ein paar Exoten; besonders angesagt sind Namen mit "L"!

Spannend werden die Listen im hinteren Teil: Chiara und Angelina auf Platz 25 bzw. 26 bei den Mädels oder Justin, Marwin und Lennart ab Platz 30 bei den Jungs? Die Listen bieten so einige Überraschungen, und besonders schön finde ich die Häufigkeits-Statistik der letzten 115 Jahre...

Luise läuft in der Beliebtheitsliste eher unter "ferner liefen", lediglich die Spanische Form "Louisa" schafft es bis auf Platz 20. Luise so wie wir es schreiben ist übrigens die Deutsche Form der weiblichen Form der Französischen Form des alten Deutschen Namens "Ludwig", was soviel bedeutet wie "Berühmter Krieg"! Da bevorzuge ich doch die andere Herleitung vom althochdeutschen "Aloisia" = Weisheit!

Sonntag, 6. Januar 2008

Zeigefreudige Sklaventreiberin

Luises Mama war ja fast ein wenig beleidigt dass mir und Luise die Elternzeit am Anfang so leicht fiel - sie selber hatte es manchmal ganz schön Nerven gekostet wenn das Kind den ganzen Tag rumgequengelt hat...

Aber was soll ich sagen, mittlerweile hat sich die Kleine wohl gut mit mir arrangiert - und quengelt nun ebenfalls ganz ungeniert wenn sie nicht bekommt was sie will.

Momentan will sie vor allem: Mit mir auf Augenhöhe sein! D.h. entweder ich komme runter auf den Boden - oder sie kommt hoch auf meinen Arm! Diesen Wunsch weiß sie auch durchaus durchzusetzen, kaum zu glauben wie schnell das Kind schon wieder hinter einem hockt, sich in der Kniekehle festkrallend hochzieht und "Mama! Mama!" ruft. Man kann dem praktisch nicht entkommen, und wenn doch wird ein Signalton ausgelöst!

Also das Kind auf den Arm nehmen und rumtragen; das gefällt ihr momentan besonders gut, weil sie ein neues Hobby hat: Auf Dinge zeigen und dabei den Tragesklaven durch die Wohnung treiben!

So verbringe ich nun täglich mehrere Stunden mit einem kommandierenden Kind auf dem Arm:

Da!
Du möchtest in's andere Zimmer? OK!
Da!
Ja, das ist ein Fenster! Wollen wir mal rausgucken?
Da!
Ja, das ist die Tür zurück in's Wohnzimmer, soll ich da durchgehen?
Da!
Ja, das Bücherregal!
Ma-Ma!
Ja, das ist die Fenderbender-Figur, die möchte ich dir aber lieber nicht geben
Da!
OK, gehen wir zum Ficus Benjamini
[zuppel, zuppel, Blätter reißen ab]
Da!
Ja, das sind die Blätter die du gerade abgerissen hast!
Da!
Nein, die hebe ich jetzt nicht auf, sonst steckst du sie dir wieder in den Mund!
Da!
Genau, lass uns lieber mal an die Spielzeugkiste gehen... so, am besten setzte ich dich ab damit du besser spielen kannst
Ma-Ma! Ma-Ma! Heuuuuuuuuuuuul!

Samstag, 5. Januar 2008

Erste Worte

In den Lebensmonaten 9-12 sprechen kleine Kinder in der Regel zwei bis drei erkennbare Worte, meistens sowas wie Papapa oder Ma-Ma; mit 15 Monaten sollten sie noch drei bis fünf andere Worte beherrschen, und mit ca. 2 Jahren kommen die ersten Sätze.

Luise ist ja jetzt 10 1/2 Monate alt und hat schon einen beachtlichen Wortschatz - in mehreren verschiedenen Sprachen!

Sie sagt z.B. schon "Daddy" (Ded-Di)...

Oder die Türkischen Wörter At-Ta, An-Nä und Al-Lah.

Gerne sagt sie auch schon "Papa", meist gehaucht als Begeisterungs-Bekundung: Pa-Pahhh

... und natürlich sagt sie ständig "Mama", allerdings hauptsächlich in der Bedeutung "Ich will!", und das kann ganz schön nerven:

Beim Essen - "Mama!"
Beim Spielen - "Mama!"
Wenn ich stehe und sie sich auf dem Boden befindet, beim Zupfen an meinem Bein: "Mama! Mama!"
Wenn ich sie herumtrage und sie etwas haben will - deutet sie mit dem Finger drauf: "Mama!"
Wenn ich sie zum Mittagsschlaf hinlege: "Mama! [Heul]"

Mädchen, genüge ich dir denn nicht? Zwischendurch muss ich immer mal ein neckisches Spiel mit ihr machen, um von ihren lächelnden Lippen ein begeistertes Pa-Pahhh zu hören ...

PS. Sorry für die kindische Freude über Babylaute, die entfernt nach "Daddy" klingen. Eltern fahren einfach total auf sowas ab! Das süße Töchterchen eines befreundeten Britischen Paars hat schon im zweiten Lebensmonat immer "Algi! Algi!" gesagt, was die Eltern jedesmal zu Tränen rührte: "Listen, she said Algae again!" (engl. Algae = Alge[n])

Montag, 31. Dezember 2007

Dinner for two

Wenn man erstmal Kinder hat ist das Leben vorbei! Immer eingebunden, keine Spontanität mehr, nie mehr ausgehen und feiern!

So berichten einem gerne Leute mit Nachwuchs - es ist in Deutschland bei diesem Thema nämlich üblich, vor allem die negativen Seiten zu betonen. Dabei gäbe es auch so viel Positives zu erzählen!

Zum Glück ist selbst von den Negativberichten gar nicht alles wahr. Manches allerdings schon...

Eigentlich wollten wir Silvester schön bei Wibke feiern, mit anderem Kleinkind und Tapas und Feuerzangenbowle, inkl. schönem Spaziergang durch die vorortlichen Wälder am Neujahrstag.

Dazwischen kam uns auch gar nicht Luise, sondern ein Anruf: Luises Mama muss spontan in der Sylvesternacht arbeiten!

Da blieb mir dann nichts anderes übrig, als die ganze Sylvesternacht allein mit Luise zu verbringen - Dinner for Two! Zumindest konnte ich vom Wohnzimmerfenster aus das Feuerwerk sehen, Luise war auch rechtzeitig aufgewacht und schaute gespannt zu. Leider habe ich kein Foto gemacht, denn mein Stativ hat immer noch Arne!

Die Sylvesternacht alleine bzw. zu zweit hat mir nicht viel ausgemacht, es gibt einige die ganz ähnlich dran waren: Der Vater von Wibkes Kind z.B., der ebenfalls alleine zu Hause blieb nachdem Wibke auf eine andere Party ging. Oder meine Lieblingskollegin aus der aktuellen Arbeitsstelle, die ich noch kurz vor Mitternacht im Skype getroffen habe.

Andere hatten es sogar noch viel schlimmer: z.B. Luises Mama - die musste die gesamte Sylvesternacht hindurch als einzige Ärztin der nordwestlichen Berliner Rettungsstelle Patienten verarzten und aufnehmen! Es war wohl eine der schlimmsten Nächte ihres Lebens ...

Sonntag, 30. Dezember 2007

Dynamische Schlafzyklus-Optimierung

Luise's Mama arbeitet ja momentan mehr oder weniger Vollzeit und wird von der Kleinen auch immer sofort vermisst wenn sie weg ist.

Heute hat sie eine späte Spätschicht bis Mitternacht und ist hier gegen 14.30 Uhr aufgebrochen - und was macht Luise? Versucht den ganzen Tag sich wieder schlafen zu legen, um auch ja möglichst wenig Zeit mit dem langweiligen Vater zu verbringen! Kein Witz, dieses Kind weiß genau wann Mama da ist und wann nicht - und wenn Mama erst mitten in der Nacht zurück kommt kann man ja schonmal vorschlafen!

Für mich ist das etwas stressig: Entweder ich lasse sie am Nachmittag richtig schlafen, dann ist sie aber nachts wach - oder ich lasse sie nicht schlafen, dann quengelt sie aber den ganzen Tag rum und behindert meine Hausarbeits-Pflichten! Habe mich für letzteres entschieden, aber bald ist endlich 19.30 Uhr, dann kann sie von mir aus pennen gehen.

T minus 19 Minuten!

Samstag, 29. Dezember 2007

Familie wieder weg, Leergut noch da

Dieses Jahr war die ganze Familie über Weihnachten bei uns zu Besuch - d.h. wir hatten tagelang bis zu 11 Personen zu versorgen! Jetzt ist die Weihnachtssaison vorbei, und das Leergut stapelt sich im Wintergarten bis zur Decke.

Also weg damit! Zum Glück haben die Nachbarn nicht gesehen, wie ich die beinahe zwei Dutzend Wein- und Champagerflaschen in die Hofcontainer geworfen habe... Nun nur noch die Pfandflaschen:



Weil im Einkaufswagen kein Platz mehr für den Maxi-Cosi war durfe Luise zum allerersten Mal oben im Wagen selbst sitzen, und das hat ihr wahnsinnig viel Spaß gemacht: Jeder andere Kunde wurde freudig begrüßt, jedes bunte Supermarkt-Regal löste ein Glucksen aus, und sie kann schon jetzt in ihrem zarten Alter links und rechts nach allem greifen was sich in den Regalen findet.

Eigentlich wollte ich diesen Beitrag "Lehrgut-Rücknahme" betiteln und folgendermaßen erklären: Da von den anwesenden Familienmitgliedern zwei Lehrerinnen und ein pensionierter Lehrer waren habe ich sie mit "Lehr' gut!" verabschiedet, möchte dies aber hiermit zurücknehmen!

Das war mir dann aber zu albern.

Freitag, 28. Dezember 2007

Babypflege im Jahr 2008

Wie bereits in meinem vorgestrigem Posting angekündigt, heute mal ein Beitrag zum Thema "Babypflege".

Der Stand der Wissenschaft ist ganz überwiegend folgender:

Babypopo und angrenzende Bereiche feucht auswischen
  • ohne Seife
  • mittels feuchtem Waschlappen
  • oder Feuchttuch (auf Dauer etwas teurer, aber bequemer - auf jeden Fall welche ohne Alkohol und ohne Parfüm kaufen!)
  • oder feuchtem Toilettenpapier (dafür gibt es sogar spezielle Befeuchtungs-Systeme)
... und fertig!

Zusätzlich das Kind noch ein- bis dreimal die Woche baden (ohne Seife oder Badezusatz!), damit ist der Säuglingshygiene genüge getan. Von Babypuder, Penatencreme und sonstigen Pflegeprodukten wird eigentlich abgeraten.

Also, hört nicht auf die Großeltern, die solchen Purismus meist befremdlich finden! Wir handhaben dass seit über 10 Monaten so, und noch nie hatte Luise einen wunden Po, und das sogar trotz Stoffwindeln (auch hierzu später nochmal mehr)!

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Unspezifische Virus-Exantheme

... sind - zum Glück - viel häufiger als Masern, Röteln oder Windpocken und gehen nach 2-3 Tagen meist von alleine weg.

Die Tagesplanung macht einem so ein fiebriges Kind aber dennoch zunichte.



Noch ein Wort an die anderen jungen oder werdenden Eltern: Wenn ihr mit eurem Kind mit Fieber und Ausschlag beim Kinderarzt auflauft und NICHT in einen separaten Warteraum geführt werdet bzw. das Kind nicht sofort näher untersucht wird - sucht euch besser eine andere Praxis!

Mittwoch, 26. Dezember 2007

Schwanger in the City

... "klingt einfach nicht nach Glamour und Cosmopolitain", sagt die Venus FM-Autorin.

Baby in the City dagegen schon, die übervollen Kaufhausregale zeigen es ja: es gibt kein stärkeres Statussymbol als ein Baby, und für nichts geben die Eltern lieber ihr Geld aus! Friedrichstraße, wir kommen! Zum Glück ist heute noch Feiertag ...

Aber auch außerhalb von Bugaboo und Babybekleidung von D&G ist die Konsumlust groß - in einer durchschnittlichen Drogerie nehmen Babyartikel locker 20% des Sortiments ein! Ich weiß noch wie ich das erste Mal Babypflege-Artikel (Windeln und Feuchttücher, aber dazu später mehr) kaufen war - und dachte: "Das kann doch nicht alles sein! Wir brauchen sicher noch viel mehr, bei diesem Angebot!"

Meine Frau konnte mich aber mit einer einfachen Frage davon abhalten, noch viel kräftiger zuzuschlagen: "Was kaufst du denn üblicherweise aus dem umfangreichen Herren-Pflege-Sortiment?"

Nüscht!