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Donnerstag, 27. März 2008

Kreuzberg - das Ende der Toleranz?

Die wichtigsten Werte für das Leben in Kreuzberg lauten Respekt und Toleranz; beides hat grundsätzlich erstmal jede(r) verdient, egal ob Migrant, Studi, Junkie, Ureinwohner oder "Yuppie", wie qualifizierte Berufstätige wie wir hier - in Ermangelung echter Yuppies - genannt werden.

Diese Werte gelten selbstverständlich auch der Zentrale des Axel-Springer-Verlags, die sich seit Jahrzehnten von Kreuzberg aus in den Bezirk Berlin-Mitte keilt (was übrigens in den wilden Siebzigern für die linksradikale Szene sehr praktisch war, weil man zum demonstrieren und Barrikaden bauen nie weit fahren musste).

Seit nun aber auch noch die Redaktion der BILD-Zeitung von Hamburg in die Kreuzberger Konzernzentrale gezogen ist möchte man schon manchmal rufen:

Axel, ginge es nicht auch eine Spur dezenter?!?

Samstag, 1. März 2008

Noch mehr Medienspiegel

Parallel zum gestern zitierten Artikel im Print-SPIEGEL bringt SPIEGEL Online einen Artikel über die immer beliebter werdenden Vätermonate, sowie ein mit statistischen Grafiken gespicktes Interview mit Ursula von der Leyen, die erneut bekräftigt, nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet zu haben; langfristig geht sie davon aus, dass jeder dritte Antrag auf Elternzeit von einem Vater gestellt werden wird.

Weder das Interview noch der Artikel bringen wirklich neue Erkenntnisse; integriert ist allerdings auch eine Umfrage unter 114 Deutschen Führungskräften, von denen ich eine spezifische Auswertung hier darstellen möchte:



Im Klartext: Immerhin 62 von 114 Führungskräften - mehr als die Hälfte - glauben, dass es im Unternehmen neutral oder positiv aufgenommen wird, wenn Väter ihre Familie stark ggü. dem Unternehmen gewichten!

57 von 114 befragten Führungskräften glauben allerdings noch, dass dies negativ gesehen oder gar nicht akzeptiert wird.

Warum hat die - ja eigentlich selbstverständliche und größtenteils alternativlose - Vereinbarkeit von Familie und Beruf immer noch so ein negatives Image?

Ist das die ebenfalls schon im SPIEGEL beschriebene "männerbündischer Anwesenheitskultur" bei "familienfeindlichem Betriebsklima"? Kennen die negativ eingestellten Führungskräfte es einfach nicht anders, weil bei ihnen immer schon die Frau zuhause die Kinder betreut? Und drückt das nicht auch eine gewisse Bigotterie aus - oder wer würde ernsthaft sagen, sein Job wäre wichtiger als seine Familie? In manchen Unternehmen muss man das!

Für mich persönlich spricht dieser Wert aber auch für Management-Defizite: Viele Führungskräfte haben offensichtlich einfach Angst, ein Team mit Teil- und Elternzeitern nicht führen zu können!

Diesbezüglich, liebe Kollegen, kann ich euch beruhigen: Ich persönlich habe das Managen in einer Multimedia-Agentur mit irre hoher Fluktuation gelernt, wo man nie mit der Anwesenheit eines Mitarbeiters rechnen konnte: entweder die Person war noch zu neu oder schon wieder wegfluktuiert oder gerade beim Kunden oder im Urlaub oder Freelancer oder Werkstudent oder Praktikant oder im Mutterschutz oder krank oder Montags nicht da oder Freitags nicht da oder in Teilzeit - oder arbeitete von zuhause...

Der Trick ist einfach, dies nicht als Bedrohung, sondern als "Business as usual" zu betrachten! Klar muss man sich dann jeden Tag hinsetzen und die Ressourcen nach aktueller Verfügbarkeit neu gewichten, und machmal bekommt man auch erst am Abend oder am nächsten Tag eine Antwort; das ist zwar manchmal stressig, führt aber meist sogar zu einer besseren Performance, als wenn das Team ausschließlich aus altgedienten Festangestellten besteht, so jedenfalls meine Erfahrung.

Also, liebe Führungskräfte: Habt Mut zur Vielfalt, Mut zur Improvisation und Mut zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Ihr werdet langfristig nicht darum herumkommen, wenn ihr kompetentes Personal gewinnen und halten möchtet.

Samstag, 16. Februar 2008

Kochen mit Migrationshintergrund

Meine Elternzeit hat bislang schon mindestens fünf Dinge gebracht:
  1. Eine besonders starke persönliche Beziehung zwischen mir und meinem Töchterchen
  2. Die Erkenntnis, dass es bei der Aufzucht von Kindern keine Mütter- oder Väter-Tätigkeiten und gibt, sondern nur Eltern-Tätigkeiten
  3. Die Erkenntnis, dass es im Leben noch mehr gibt als vor einem Computer zu sitzen und Software zu entwerfen
  4. Einen Hochschulabschluss sowie
  5. Ich habe Kochen gelernt!
Besonders gern koche ich Asiatisch - das schmeckt sowohl mir als auch Luises Mama als auch Luise selbst (trotz der scharfen Gewürze!), kommt mit wenig Fleisch aus und ist relativ einfach zu machen.

Heute gibt es ein Pad Thai, das Thailändische Nationalgericht, was nur ein paar Minuten dauert und ideal zur Resteverwertung ist. Ich mache es folgendermaßen:
  • Chillis, Frühlingszwiebel, Knoblauch und Zitronengraß mit Sesamöl im Wok andünsten
  • Alles dazugeben was man noch in der Küche hat (z.B. Gemüse, Hähnchenfilet etc - die Thais mischen besonders gern Garnele und Schweinefleisch) und in der Öl-Gewürz-Mischung leicht anbraten
  • Frische oder vorher eingeweichte Reisnudeln hinzugeben
  • Zutaten an den Rand schaufeln und in der Mitte des Woks zwei Eier zu Rührei verarbeiten; diese anschließend mit den restlichen Zutaten vermengen
  • Mit Limonensaft, braunem Zucker und Fischsauße abschmecken
  • Mit frischen Sprossen, zerstoßenen Erdnüssen und viel Koriander servieren
Kochen mit Migrationshintergrund, sozusagen.

Dabei fällt mir wieder der Türkische Ministerpräsident Erdogan ein, der letzte Woche in einer Rede in Köln gesagt hat, Assimilation wäre ein Verbrechen, und dafür von den Deutschen Medien geprügelt wurde. Ich bin ja schon froh dass es nur die Medien waren die ihn prügelten; andererseits war selbst das nicht unbedingt fair, denn er hatte völlig Recht:

Ich z.B. arbeite regelmäßig in den USA und tue sicherlich alles, um dort möglichst "integriert" aufzutreten und nicht unangenehm aufzufallen; das heißt aber noch lange nicht, dass ich die typisch Amerikanischen Werte und Gepflogenheiten alle unkritisch übernehme, im Gegenteil, das fände ich auch gar nicht anstrebenswert!

Zum einen bin ich nunmal Europäer und nicht Amerikaner, und das ist, wie man in Berlin sagt, auch gut so; zum anderen ist es in so einer beruflichen Situation ja gerade mein Mehrwert, nicht so zu sein wie alle anderen, sondern vielleicht noch einen anderen Ansatz oder eine andere Perspektive mitzubringen!

Insofern gilt wie immer schon: Mut zur Vielfalt! Würden die hiesigen Migranten das Maximum an "Assimilation" erreichen was sich manche zu wünschen scheinen, so hätten wir auch viel weniger zu Lachen, wie z.B. heute über die Lebensmittels zum Ermäßigten Sat in meinem Asia-Shop!

Donnerstag, 31. Januar 2008

Kreuzberg - immer wieder einzigartig!

Kreuzberg ist einfach einzigartig, das stelle ich immer wieder fest.

Wo sonst gibt es z.B. einen Gewerbebetrieb wie das Maravilla, wo ich gerade wieder zur Pikler-Gruppe war?

Dieser Betrieb ist zunächst einmal ein Ladenlokal, wo Baby-Artikel, Massage-Zubehör und Esoterik-Bedarf verkauf werden. Im hinteren Bereich gibt es ein kleines Cafe mit Krabbelecke, wo sich ein an Babys, Massage und / oder Esoterik interessiertes Publikum bei Bio-Gebäck zum Plausch trifft. Nebenan schließlich ist eine Art Seminarraum, wo Ayuvedische Ganzkörper-Ölmassagen angeboten werden. Und Yoga. Und Zhineng (keine Ahnung was das ist). Außerdem treffen sich dort die Teilnehmer des Homöopathie-Seminars, der Gruppe "Music Together" und unsere Pikler-Gruppe - letztere heißt hier "Spielraum der Sinne zum selbständigen Entdecken".

Der Laden läuft sehr gut.

Auf dem Weg dahin passierte ich die Zentrale der KPD / RZ. Das ist die lokale Partei "Kreuzberger Patriotische Demokraten / Realistisches Zentrum", die bei der Berliner Abgeordnetenhaus-Wahl 1999 in Kreuzberg immerhin 4,2 % erreichte, und das mit den Forderungen
  • Kreuzberg braucht einen ganzjährig eisfreien Tiefseehafen
  • Ausgehverbot für Männer bei Außentemperaturen über 30°
  • Halbierung der Schwerkraft bis zum Jahr 2010
  • Verbot von Kriminalität aller Art
  • Flottere Melodien für Polizei-, Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge sowie Umbenennung der "Polizei" in "Gärtnerei-Betrieb K. Szerwinczsky u. Söhne"
  • Außerdem haben sie Kreuzberg eine Hymne gegeben.


Inzwischen ist es ruhiger um diesen Haufen geworden; ein Teil von Ihnen ist wohl zusammen mit den Friedrichshainer Amorphen Zentralisten (FAZ) zur SED fusioniert.

Auf dem Rückweg schließlich ist mir noch ein Flyer für eine Tanzveranstaltung in die Hand gefallen:



Latinoriental Schwulesbenparty - auch super, oder? Nicht ganz meine Zielgruppe, aber eines Tages gibt es sicher auch "Funky Alternative Rock für übergewichtige berufstätige Väter in Elternzeit", da bin ich dann garantiert dabei!

Ihr seht - jeder Spaziergang rechtfertigt die Aussage, die hier so mancher Gemüseladen als T-Shirt verkauft:


Montag, 14. Januar 2008

Der Verbraucher hat die Wal

Wie ja schon in den einem oder anderem Beitrag beschrieben, kaufen wir ganz bevorzugt Bio / Öko-Produkte.

Für mich persönlich hat das überwiegend wirtschaftspolitische Gründe: Insbesondere bei den Waren des täglichen Bedarfs möchte ich, dass der Markt nicht nur von den internationalen Lebensmittelkonzernen mit ihren fragwürdigen Produktionspraktiken dominiert wird, sondern dass auch Raum für kleinere, alternative Anbieter ist, die bei der Produktgestaltung nicht ausschließlich auf den Preis abstellen, sondern z.B. auf Tier- und Naturschutz, Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung.

Und wer bestimmt den Markt? Richtig, der Verbraucher, also ich selbst!

Öko-Waschmittel habe ich jetzt allerdings zum ersten Mal, und das auch hauptsächlich weil die Haut von Luise an bestimmten Stellen eine Verschuppung aufweist, seit ich mal statt "Spee" die Kaisers-Eigenmarke "A&P" gekauft hatte.

Spätestens beim Kauf dieses Waschmittels der Marke "Ecover" fiel mir auf, wie weit sich der Markt für Öko-Produkte inzwischen professionalisiert hat: Auch diese Produkte werden mittels modernder Marketing-Methoden gestaltet, beworben und an den Mann gebracht. Nicht mal das obligatorische Gewinnspiel als zusätzlicher Kaufanreiz fehlt!

Man merkt allerdings immer noch die Ausrichtung auf eine sehr spezifische Zielgruppe: Bei "Ecover" heißt es nicht "Gewinnen Sie ein Treffen mit Dieter Bohlen", sondern:

Mittwoch, 9. Januar 2008

Boah: Bio-Bauklötze!

Luise ist ja jetzt im Bauklotz-Alter, weniger im Sinne von "aufeinander stapeln", sondern eher im Sinne von "Behälter ausräumen". So oder so, es ist Zeit für Bauklötze!

Da Bauklötze allerdings so intensiv und so lange bespielt werden wollten wir unbedingt ein ökologisch korrektes Produkt! Für uns bedeutet das:
  • Holz aus lokaler Produktion und
  • nachhaltigem Anbau
  • ohne giftige Lacke und Zusatzstoffe
  • aus alternativem, nicht primär kommerziell orientiertem Produktions- und Handelsbetrieb
Klar, die Entscheidung für Öko-Produkte ist immer vor allem eine politische. Nur wo soll man so ein Produkt herbekommen?

Luises Oma ist an dieser Frage bereits gescheitert und war dann doch bei Spiele-Max, und auch wir wurden trotz der großen alternativen Einzelhandels-Szene in Kreuzberg nicht sofort fündig. Dank Internet haben wir nun aber endlich das Richtige gefunden:

In meiner Mittelhessischen Heimat bietet die Öko-Schreinerei der "Gemeinschaft in Kehna" entsprechende Bauklötze nach Emmi Pikler an - die haben wir bestellt und heute endlich geliefert bekommen:



OK, ein bisschen erinnert es mich an den TOM-Cartoon "Oh nein - Bio-Knallfrösche", wo lauter kleine Frösche in einer Schachtel sitzen und "Bumm! Peng! Knall!" rufen, und auch der Küchenfußboden ist jetzt schon voller abgeschabter Holzrinden. Aber für seine politischen Überzeugungen muss man auch mal Opfer bringen.

Freitag, 21. Dezember 2007

Weihnachtskültür

Gerade habe ich noch ein paar Besorgungen im weihnachtlich geschmückten Kreuzberg gemacht.


Oranienplatz zur Weihnachtszeit (ohne Stativ, das hat immer noch Arne!)

Dabei fiel mir wieder mein Vater ein, der die Vermutung äußerte, in Kreuzberg sei es sicherlich nicht weihnachtlich - weil da so viele Moslems wohnen! Zeit also für einige Klarstellungen.

Ja, ich wohne in Kreuzberg, am Rande des sog. Klein-Istanbul. Wir lernen schonmal: Kreuzberg ist nicht Klein-Istanbul, sondern in Kreuzberg gibt es ein Klein-Istanbul!

Es scheint ja - insbesondere in der Provinz - Menschen zu geben, die einen hohen Ausländer-Anteil der Bevölkerung als generell schlecht oder gefährlich betrachten; für uns Kreuzberger dagegen ist dies Teil unserer Realität und auch unserer Identität (schönes Beispiel: der Song "Berlin" der Band Ideal). Wer es lieber ethnisch rein mag zieht eh besser nach Prenzlauer Berg.

Die Geschäfte in meiner Nachbarschaft sind also ganz überwiegend in Türkischer Hand. Sind das jetzt eher Türkische oder eher Deutsche Geschäfte? Mal sehen:
  • Die Geschäfts- und Warenbezeichnungen sind in Deutsch
  • Geschäftssprache ist Deutsch (neben Türkisch, Englisch, Arabisch und vereinzelt Berlinerisch)
  • Bezahlt wird in Euro
  • Die Rechtsgrundlage ist das BGB
  • Natürlich verkaufen alle kleinen Läden auch Alkohol
... und natürlich haben alle die Weihnachtsdeko aufgefahren!

Klar - schließlich kommt ja auch der Nikolaus aus der Türkei!

Soviel also zum wiederlichen, populistischen Begriff der Deutschen Leitkultur! Ich finde, insbesondere die Türkischstämmige Bevölkerung in Kreuzberg zeigt ein Maß an "Entegrasyon" wie ich sie bei Deutschen Auswanderern bislang noch nicht feststellen konnte.

Donnerstag, 6. Dezember 2007

Rückführung der Öko-Schwaben

Die Ergebnisse des Wahlbezirks 311 des Wahlkreises 84 (Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost) zur Bundestagswahl 2005, die ich für den gestrigen Beitrag recherchiert hatte, lassen mich nicht mehr los:

56,9% der Stimmen für Bündnis 90 / Die Grünen und 5,8% für die CDU - das ist ja sozusagen das genaue Gegenteil eines typischen Wahlergebnisses in Baden-Würtemberg!

Wobei diese Rechnung unfair ist, weil man nicht erst seit Claudia Roths Erklärung zur gewonnenen Berliner Landtagswahl 2006 weiß, dass die meisten links-alternativen Schwaben in Berlin leben!

Ich finde, mal sollte ernsthaft über eine Ausweisung aller Berliner mit Schwäbischem Migrationshintergrund und Rückführung in ihr Heimatland nachdenken! Damit würde man ganz unmittelbar zwei Effekte erzielen:

1. Anstieg der Ergebnisse von
Bündnis 90 / Die Grünen bei Baden-Würtembergischen Wahlen
2. Rückgang der Mietpreise von Altbau-Wohnungen in Prenzlauer Berg

Sorry, liebe Schwaben, war nicht ganz ernst gemeint! Eigentlich wollte ich als Zeichen meiner Entschuldigung eine Schwäbische Version dieses Blogs anbieten, aber der Schwabulator ist leider gerade offline. Daher wenigstens ein paar Videos:

http://www.youtube.com/watch?v=AQ3MFvXbwrA
http://www.youtube.com/watch?v=uF2djJcPO2A
http://www.myvideo.de/watch/2155409

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Bundestagswahl 2025

Unser geliebtes Kreuzberg ist in vielerlei Hinsicht einzigartig; in der Politik z.B. ist der örtliche Wahlkreis der einzige, in dem jemals grüne Direktmandate für den Bundestag gewonnen wurde, nämlich von Hans-Christian Ströbele (der sein Büro nebenan am Kotti hat) in den Jahren 2002 und 2005.

Auch bei Betrachtung der Zweitstimmen sind die Grünen hier im Kiez der absolute gesellschaftliche Mainstream, bei der letzten Bundestagswahl bekamen sie in unserem Wahlbezirk um den Oranienplatz sagenhafte 56,9% der Stimmen (die CDU 5,8%) !

Wie kann das sein?

Nun, zum einen sind wir hier natürlich links-alternatives Kernland und eine der Keimzellen der grün-alternativen Bewegung.

Zum anderen scheint man sich auch einfach rechtzeitig um seine Wähler zu bemühen, wie hier die Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und ehemalige Bundesministerin für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Renate Künast, um Luise:



Vielen Dank nochmal, Frau Künast! Gerne publiziere ich Ihren aktuellen Flyer in meinem persönlichen Kommunikationskanal hier! Leider sind die Ecken etwas angesabbert ...

Freitag, 30. November 2007

Echtes Multikulti statt Bionade-Biedermeier

Luise lebt mit ihrer Mama und mir übrigens im kinderreichsten Bezirk Berlins. Nein, das ist nicht Prenzlauer Berg, sondern eben Kreuzberg!

Wer wissen möchte warum wir zum Kinderkriegen nicht nach Prenzlauer Berg gezogen sind, dem empfehle ich den Artikel "Bionade-Biedermeier"!

Dienstag, 27. November 2007

Meine Tochter schmeißt mit Mollis!

"Mollis" kannte ich bislang nur als Szenewort für Molotow-Cocktails, wie z.B. im Rauch-Haus-Song der Band Ton Steine Scherben:

Und vier Monate später stand in Springer's heißem Blatt,
daß das Georg-von-Rauch-Haus eine Bombenwerkstatt hat.
Und die deutlichen Beweise sind zehn leere Flaschen Wein
und zehn leere Flaschen können schnell zehn Mollis sein.


Aber auch Spontis und Anarchos kommen in die Jahre, so dass sich die Bedeutung mittlerweile wohl gewandelt hat:

Freitag, 26. Oktober 2007

Preußenfreie Zone

A propos Wikipedia: Ich empfehle den empfohlenen Artikel "Luisenstädtischer Kanal" (verläuft vor meinem Wohnzimmerfenster).

Meine Tochter ist allerdings nicht nach der Luisenstadt bzw. nach Königin Luise benannt, das hätte meine Frau auch nicht erlaubt ("Scheiß Preußen, die haben das Ruhrgebiet besetzt!") - sondern nach meiner Oma!


(Meine Oma Luise, 1903-1988)