Dieser Blog wächst, ebenso seine Features und das Netzwerk, in das er eingebettet ist: Links gibt es jetzt auch noch (weiterführende) Links!
Kennt jemand noch weitere gute Webseiten aus den Themenkreisen Väter in Elternzeit, Väter in Teilzeit, Väter und Karriere oder Väter in der Berliner Software-Branche?
Email oder Kommentar genügt, dann veröffentliche ich die Adresse!
Montag, 21. Januar 2008
Sonntag, 20. Januar 2008
Hurrah, Teilzeitarbeit!
Gestern kam die Bestätigung des Arbeitgebers rein: Ich darf nach meiner Rückkehr meine Arbeitszeit auf 75% verringern, also auf 30 statt 40 Wochenstunden!
Das freut mich sehr, denn genau so wollte ich es haben. Anders wäre es allerdings auch gar nicht gegangen, da wir erst zum 01.01.09 einen Kita-Platz haben und Luise bis dahin selbst betreuen müssen - das schafft man nicht mit zwei Vollzeitstellen.
Deshalb arbeiten auch die allermeisten Eltern kleiner Kinder nur 100-150% der möglichen Arbeitszeit: Entweder Papa Vollzeit und Mama 50%, oder Mama bleibt gleich ganz zu hause. Wir dagegen haben jetzt das Modell Gender Mainstreaming: Beide arbeiten zu 75% und betreuen das Kind gemeinsam.
Dass ich als Mann solch ein Arbeitszeitmodell praktizieren werde ist immer noch extrem exotisch, mindestens so selten wie für fünf Monate oder mehr in Elternzeit zu gehen (und fast so selten wie das Verwenden von Stoffwindeln!), und wie schon bei der Elternzeit kann ich auch hier kaum begreifen warum es so exotisch ist.
Man muss sich das vorstellen: Nach allen gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte bleiben selbst in den avantgardistischen Berliner Szene-Bezirken ganz überwiegend die Mamis zuhause wenn sie Kinder bekommen, damit Papa schön den ganzen Tag in's Büro gehen kann!
Unglaublich, oder? Ganz abgesehen davon dass ich auch die Papis nicht verstehe - ist so ein Vollzeitjob wirklich das einzig Anstrebenswerte? Ich arbeite auch gerne, und ich liebe meinen aktuellen Job - aber nach 10 (Vollzeit-!) Jahren im Software- und Internet-Business habe ich mich schon manchmal gefragt ob es nicht noch mehr im Leben geben müsste.
Momentan frage ich mich das nicht.
Das freut mich sehr, denn genau so wollte ich es haben. Anders wäre es allerdings auch gar nicht gegangen, da wir erst zum 01.01.09 einen Kita-Platz haben und Luise bis dahin selbst betreuen müssen - das schafft man nicht mit zwei Vollzeitstellen.
Deshalb arbeiten auch die allermeisten Eltern kleiner Kinder nur 100-150% der möglichen Arbeitszeit: Entweder Papa Vollzeit und Mama 50%, oder Mama bleibt gleich ganz zu hause. Wir dagegen haben jetzt das Modell Gender Mainstreaming: Beide arbeiten zu 75% und betreuen das Kind gemeinsam.
Dass ich als Mann solch ein Arbeitszeitmodell praktizieren werde ist immer noch extrem exotisch, mindestens so selten wie für fünf Monate oder mehr in Elternzeit zu gehen (und fast so selten wie das Verwenden von Stoffwindeln!), und wie schon bei der Elternzeit kann ich auch hier kaum begreifen warum es so exotisch ist.
Man muss sich das vorstellen: Nach allen gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte bleiben selbst in den avantgardistischen Berliner Szene-Bezirken ganz überwiegend die Mamis zuhause wenn sie Kinder bekommen, damit Papa schön den ganzen Tag in's Büro gehen kann!
Unglaublich, oder? Ganz abgesehen davon dass ich auch die Papis nicht verstehe - ist so ein Vollzeitjob wirklich das einzig Anstrebenswerte? Ich arbeite auch gerne, und ich liebe meinen aktuellen Job - aber nach 10 (Vollzeit-!) Jahren im Software- und Internet-Business habe ich mich schon manchmal gefragt ob es nicht noch mehr im Leben geben müsste.
Momentan frage ich mich das nicht.
Freitag, 18. Januar 2008
Kurze Blogpause mit Grüßen an die Gummihosen-Fans
Eigentlich habe ich meiner Frau - die heute frei hat und daher den ganzen Tag auf Luise aufpasst - versprochen, dass ich NICHT blogge, sondern ausschließlich an der endgültigen Fertigstellung meiner Diplomarbeit laboriere!
Das habe ich allerdings bereits die letzten vier Stunden getan, und ich brauche mal eine kurze Pause um den Kopf frei zu kriegen; genau solche kurzen Arbeitspausen (hier jetzt in Form der "kurzen Blogpause") hat sie, die im Gegensatz zu mir eine erfolgreiche Studentin und Wissenschaftlerin war, mir übrigens immer empfohlen!
Außerdem geht mir ein Thema nicht aus dem Kopf: Die Suchbegriffe, die Leute bei Google eingeben und anschließend auf meinem Blog landen (zu erfahren wenn man links unten auf den Besucherzähler - oder hier - klickt und dann "Suchwoerter" wählt). Das sind nämlich z.B.
Pikler-Gruppe - ja, hab' ich, und mein Blog kommt bei den Suchergebnissen gleich an vierter Stelle!
worte mit p - hab' ich auch!
Michael Beyer - hab' ich!
es geht kein weg zurück - hab' ich auch.
Aber zeigefreudige bzw. zeigefreudige Oma? OK, auch dafür habe ich einen passenden Artikel, aber dass selbst die Leute, die nach "Gummihosen Mami" bzw. "Ehemänner in die Gummihose stecken" suchen dann bei mir landen ist ganz schön hart, oder?
So, das waren 15 Minuten, weiter mit dem Diplom.
Das habe ich allerdings bereits die letzten vier Stunden getan, und ich brauche mal eine kurze Pause um den Kopf frei zu kriegen; genau solche kurzen Arbeitspausen (hier jetzt in Form der "kurzen Blogpause") hat sie, die im Gegensatz zu mir eine erfolgreiche Studentin und Wissenschaftlerin war, mir übrigens immer empfohlen!
Außerdem geht mir ein Thema nicht aus dem Kopf: Die Suchbegriffe, die Leute bei Google eingeben und anschließend auf meinem Blog landen (zu erfahren wenn man links unten auf den Besucherzähler - oder hier - klickt und dann "Suchwoerter" wählt). Das sind nämlich z.B.
Pikler-Gruppe - ja, hab' ich, und mein Blog kommt bei den Suchergebnissen gleich an vierter Stelle!
worte mit p - hab' ich auch!
Michael Beyer - hab' ich!
es geht kein weg zurück - hab' ich auch.
Aber zeigefreudige bzw. zeigefreudige Oma? OK, auch dafür habe ich einen passenden Artikel, aber dass selbst die Leute, die nach "Gummihosen Mami" bzw. "Ehemänner in die Gummihose stecken" suchen dann bei mir landen ist ganz schön hart, oder?
So, das waren 15 Minuten, weiter mit dem Diplom.
Besucherstatistik & Co
Mehrfach schon habe ich die diesem Blog zugrunde liegende Web-Anwendung Blogger.com gelobt, heute möchte ich mal etwas bemängeln: Es gibt keinerlei Besucherstatistik!
Normalerweise weiß der Betreiber einer Website immer ganz genau, wer wann von wo und mit welcher Kennung seine Seite besucht hat. Daniela z.B. hatte sofort gemerkt dass ich ihre Seite verlinkt hatte, und heute schrieb mir die Geschäftsführerin von 1-2-3 Family eine sehr nette Mail (mit weiterführendem Material!) - auch hier hatte ich weiter unten einen Link gesetzt.
Nur Blogger.com bietet nichts dergleichen - weder Zugriffsstatistiken noch einen einfachen Besucherzähler, so dass ich bis heute nie wusste ob überhaupt jemand diese Seite besucht.
Jetzt aber habe ich mich mental 13 Jahre zurück in die Anfangszeit des Internets versetzt... und einen Besucherzähler eingebaut! Das war schwieriger als gedacht, denn es gibt wahrscheinlich Hunderte von Anbietern allein im deutschsprachigem Raum, und ich musste mich zunächst bei einem halben Dutzend davon registrieren um herauszufinden ob das Teil was taugt! Erst mit Statscounter.de war ich dann zufrieden: Kostenlos, ohne Anbieterkennung, ohne Werbelink, akzeptables Design, brauchbare Statistik und vor allem eine seriöse Zählung, die tatsächlich die Besucher zählt und nicht nur die Seitenzugriffe...
Ihr findet meinen neuen Besucherzähler unten in der linken Navigationsleiste, und durch einen Mausklick gelangt ihr zu meinen öffentlichen Statistiken.
Normalerweise weiß der Betreiber einer Website immer ganz genau, wer wann von wo und mit welcher Kennung seine Seite besucht hat. Daniela z.B. hatte sofort gemerkt dass ich ihre Seite verlinkt hatte, und heute schrieb mir die Geschäftsführerin von 1-2-3 Family eine sehr nette Mail (mit weiterführendem Material!) - auch hier hatte ich weiter unten einen Link gesetzt.
Nur Blogger.com bietet nichts dergleichen - weder Zugriffsstatistiken noch einen einfachen Besucherzähler, so dass ich bis heute nie wusste ob überhaupt jemand diese Seite besucht.
Jetzt aber habe ich mich mental 13 Jahre zurück in die Anfangszeit des Internets versetzt... und einen Besucherzähler eingebaut! Das war schwieriger als gedacht, denn es gibt wahrscheinlich Hunderte von Anbietern allein im deutschsprachigem Raum, und ich musste mich zunächst bei einem halben Dutzend davon registrieren um herauszufinden ob das Teil was taugt! Erst mit Statscounter.de war ich dann zufrieden: Kostenlos, ohne Anbieterkennung, ohne Werbelink, akzeptables Design, brauchbare Statistik und vor allem eine seriöse Zählung, die tatsächlich die Besucher zählt und nicht nur die Seitenzugriffe...
Ihr findet meinen neuen Besucherzähler unten in der linken Navigationsleiste, und durch einen Mausklick gelangt ihr zu meinen öffentlichen Statistiken.
Donnerstag, 17. Januar 2008
Endlich mal wieder PIKLER-Gruppe
Nachdem Luises Mama an den letzten Donnerstagen frei hatte und deshalb immer selber hingegangen ist, war ich heute endlich mal wieder in der PIKLER-Gruppe - das waren erneut ganz lockere 1,5 Stunden: Hinsetzen, Baby krabbeln lassen, entspannen.
Mittwoch, 16. Januar 2008
Arbeitsplatzangebot im Cluster "Digitale Medien"
Nach meinem Produktmanager-Kollegen, der zu Spreadshirt gegangen ist, erreicht mich nun die Nachricht dass zwei weitere Kollegen den Arbeitgeber wechseln, und zwar zu StudiVZ im südlichen Prenzlauer Berg. Ich denke daher, dass ich mir keine Sorge um fehlende Aufgaben machen muss, wenn ich im Mai an meinen Arbeitsplatz zurückkehre.
Diese Fluktuation spricht auf jeden Fall für die wiedererlangte Dynamik des Berliner Arbeitsmarktes im Bereich der Digitalen Medien:
Zunächst etwas abgeschlagen hinter den traditionell wirtschaftstarken Regionen in Westdeutschland und dem Großraum München, wo sich besonders viele Software-Unternehmen angesiedelt hatten, entstanden während des sog. New Economy Booms der 90iger Jahre zahlreiche Unternehmen auch in Berlin - das größte davon war mein ehemaliger Arbeitgeber Pixelpark.
In den späten 90er Jahren war das Arbeitsplatz-Angebot dem Personal-Angebot sogar weit voraus - als Bereichsverantwortlicher habe ich damals jede(n) eingestellt, der irgendwie in's Team passte und einen leidlich sauberen HTML-Code schreiben konnte! Das führte übrigens zu einem extrem bunt gemischtem Personalbestand, den ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber, der nur auf die Besten und Bestausgebildeten fokussiert ist, manchmal vermisse.
Dann platzte im Jahr 2001 die New-Economy-Blase und die Firmen schlossen aufgrund von Insolvenzen oder schrumpften ihr Personal auf das Nötigste zusammen. Meine ehemaligen Kollegen flogen aus zu neuen Ufern: Nach Hongkong, New York, in die Schweiz, nach London, nach Süddeutschland oder wie ich nach Westdeutschland.
2005 bekam ich dann das Gefühl, dass das Schlimmste in meiner Branche auch in Berlin überwunden sein sollte, und habe auch tatsächlich sofort den Job meiner Träume bekommen, wie viele andere Job-Nomaden auch, die damals in Ihre Stadt zurückkehrten.
Jetzt scheinen wir wieder so weit zu sein, dass in diesem speziellen Bereich eher ein Arbeitnehmer- als ein Arbeitgeber-Markt existiert. Hoffen wir dass es bis zu meiner Rückkehr hält, und dass nicht vorher wieder eine Blase platzt!
Diese Fluktuation spricht auf jeden Fall für die wiedererlangte Dynamik des Berliner Arbeitsmarktes im Bereich der Digitalen Medien:
Zunächst etwas abgeschlagen hinter den traditionell wirtschaftstarken Regionen in Westdeutschland und dem Großraum München, wo sich besonders viele Software-Unternehmen angesiedelt hatten, entstanden während des sog. New Economy Booms der 90iger Jahre zahlreiche Unternehmen auch in Berlin - das größte davon war mein ehemaliger Arbeitgeber Pixelpark.
In den späten 90er Jahren war das Arbeitsplatz-Angebot dem Personal-Angebot sogar weit voraus - als Bereichsverantwortlicher habe ich damals jede(n) eingestellt, der irgendwie in's Team passte und einen leidlich sauberen HTML-Code schreiben konnte! Das führte übrigens zu einem extrem bunt gemischtem Personalbestand, den ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber, der nur auf die Besten und Bestausgebildeten fokussiert ist, manchmal vermisse.
Dann platzte im Jahr 2001 die New-Economy-Blase und die Firmen schlossen aufgrund von Insolvenzen oder schrumpften ihr Personal auf das Nötigste zusammen. Meine ehemaligen Kollegen flogen aus zu neuen Ufern: Nach Hongkong, New York, in die Schweiz, nach London, nach Süddeutschland oder wie ich nach Westdeutschland.
2005 bekam ich dann das Gefühl, dass das Schlimmste in meiner Branche auch in Berlin überwunden sein sollte, und habe auch tatsächlich sofort den Job meiner Träume bekommen, wie viele andere Job-Nomaden auch, die damals in Ihre Stadt zurückkehrten.
Jetzt scheinen wir wieder so weit zu sein, dass in diesem speziellen Bereich eher ein Arbeitnehmer- als ein Arbeitgeber-Markt existiert. Hoffen wir dass es bis zu meiner Rückkehr hält, und dass nicht vorher wieder eine Blase platzt!
Dienstag, 15. Januar 2008
Englischsprachige Grabbelgruppe
Insb. nachdem die PEKiP-Gruppe immer noch nicht wieder angeboten wird, war ich heute mit der befreundeten Britischen Mutter in einer Englischsprachigen Grabbelgruppe im Familienzentrum des ehem. Krankenhauses Bethanien!
Das war ganz lustig: Wir haben wie üblich die Kinder (zwischen 10 Monaten und 3,5 Jahren) schön krabbeln und spielen lassen und uns dabei unterhalten; die meisten Elternteile waren wohl Briten, es gab aber auch eine Amerikanisch sprechende Französin...
A propos Sprache: Seit der fünften Klasse bemühe ich mich, die Englische Sprache zu erlernen, seit 10 Jahren ist es zu großen Teilen meine Arbeitssprache, und ich war auch schon zu etlichen Arbeitseinsätzen im englischsprachigem Ausland - daher klappt es bei mir eigentlich ganz gut mit der englischsprachigen Kommunikation.
Aber kaum kommt man in einen neuen Spezialbereich, schon muss man wieder Vokabeln pauken: Unglaublich welche einfachen Worte ich nicht kannte! Hier jetzt also meine neuen Vokabeln, damit ihr alle mitlernen könnt:
Krabbelgruppe - toddler group
Kinderwagen - pram, pushchair (brit.), buggy, stroller (amer.)
Lätzchen - bib
Tragetuch - baby-sling
Stoffwindel - cloth nappy (brit.)
Kita - day-care center
sabbern - dribble
kacken - pooh
Popo - botty
Tagesmutter - childminder (das Wort finde ich besonders schön! Ich kannte aus der Londoner U-Bahn "Mind the Gap", aber "Mind the Child" noch nicht ...)
Das war ganz lustig: Wir haben wie üblich die Kinder (zwischen 10 Monaten und 3,5 Jahren) schön krabbeln und spielen lassen und uns dabei unterhalten; die meisten Elternteile waren wohl Briten, es gab aber auch eine Amerikanisch sprechende Französin...
A propos Sprache: Seit der fünften Klasse bemühe ich mich, die Englische Sprache zu erlernen, seit 10 Jahren ist es zu großen Teilen meine Arbeitssprache, und ich war auch schon zu etlichen Arbeitseinsätzen im englischsprachigem Ausland - daher klappt es bei mir eigentlich ganz gut mit der englischsprachigen Kommunikation.
Aber kaum kommt man in einen neuen Spezialbereich, schon muss man wieder Vokabeln pauken: Unglaublich welche einfachen Worte ich nicht kannte! Hier jetzt also meine neuen Vokabeln, damit ihr alle mitlernen könnt:
Krabbelgruppe - toddler group
Kinderwagen - pram, pushchair (brit.), buggy, stroller (amer.)
Lätzchen - bib
Tragetuch - baby-sling
Stoffwindel - cloth nappy (brit.)
Kita - day-care center
sabbern - dribble
kacken - pooh
Popo - botty
Tagesmutter - childminder (das Wort finde ich besonders schön! Ich kannte aus der Londoner U-Bahn "Mind the Gap", aber "Mind the Child" noch nicht ...)
Montag, 14. Januar 2008
Der Verbraucher hat die Wal
Wie ja schon in den einem oder anderem Beitrag beschrieben, kaufen wir ganz bevorzugt Bio / Öko-Produkte.
Für mich persönlich hat das überwiegend wirtschaftspolitische Gründe: Insbesondere bei den Waren des täglichen Bedarfs möchte ich, dass der Markt nicht nur von den internationalen Lebensmittelkonzernen mit ihren fragwürdigen Produktionspraktiken dominiert wird, sondern dass auch Raum für kleinere, alternative Anbieter ist, die bei der Produktgestaltung nicht ausschließlich auf den Preis abstellen, sondern z.B. auf Tier- und Naturschutz, Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung.
Und wer bestimmt den Markt? Richtig, der Verbraucher, also ich selbst!
Öko-Waschmittel habe ich jetzt allerdings zum ersten Mal, und das auch hauptsächlich weil die Haut von Luise an bestimmten Stellen eine Verschuppung aufweist, seit ich mal statt "Spee" die Kaisers-Eigenmarke "A&P" gekauft hatte.
Spätestens beim Kauf dieses Waschmittels der Marke "Ecover" fiel mir auf, wie weit sich der Markt für Öko-Produkte inzwischen professionalisiert hat: Auch diese Produkte werden mittels modernder Marketing-Methoden gestaltet, beworben und an den Mann gebracht. Nicht mal das obligatorische Gewinnspiel als zusätzlicher Kaufanreiz fehlt!
Man merkt allerdings immer noch die Ausrichtung auf eine sehr spezifische Zielgruppe: Bei "Ecover" heißt es nicht "Gewinnen Sie ein Treffen mit Dieter Bohlen", sondern:
Für mich persönlich hat das überwiegend wirtschaftspolitische Gründe: Insbesondere bei den Waren des täglichen Bedarfs möchte ich, dass der Markt nicht nur von den internationalen Lebensmittelkonzernen mit ihren fragwürdigen Produktionspraktiken dominiert wird, sondern dass auch Raum für kleinere, alternative Anbieter ist, die bei der Produktgestaltung nicht ausschließlich auf den Preis abstellen, sondern z.B. auf Tier- und Naturschutz, Nachhaltigkeit oder soziale Verantwortung.
Und wer bestimmt den Markt? Richtig, der Verbraucher, also ich selbst!
Öko-Waschmittel habe ich jetzt allerdings zum ersten Mal, und das auch hauptsächlich weil die Haut von Luise an bestimmten Stellen eine Verschuppung aufweist, seit ich mal statt "Spee" die Kaisers-Eigenmarke "A&P" gekauft hatte.
Spätestens beim Kauf dieses Waschmittels der Marke "Ecover" fiel mir auf, wie weit sich der Markt für Öko-Produkte inzwischen professionalisiert hat: Auch diese Produkte werden mittels modernder Marketing-Methoden gestaltet, beworben und an den Mann gebracht. Nicht mal das obligatorische Gewinnspiel als zusätzlicher Kaufanreiz fehlt!
Man merkt allerdings immer noch die Ausrichtung auf eine sehr spezifische Zielgruppe: Bei "Ecover" heißt es nicht "Gewinnen Sie ein Treffen mit Dieter Bohlen", sondern:
Sonntag, 13. Januar 2008
Ein Blog ist ein Blog ist ein Blog
Gerade sind die Beiträge des ersten Bloggers überhaupt aufgetaucht: Der tägliche Bericht eines englischen Soldaten an der Front des ersten Weltkrieges, den ein Enkel nun, genau 90 Jahre später, jeden Tag veröffentlicht.
Ich dagegen berichte tagesaktuell und habe mindestens 5 regelmäßige Leser: Die Großeltern von Luise und sonstige Verwandte. Gerade von der Großelterngeneration höre ich ständig: "Toller Blog! Musst du als Buch veröffentlichen!"
Nein, werde ich nicht, denn: Ein Buch ist ein Buch, und ein Blog ist ein Blog ist ein Blog! Würde ich an einem Buch schreiben, vieles würde ich mich gar nicht trauen, oder immer wieder überdenken und umschreiben.
Hier beim Bloggen ist mir das ziemlich egal, das Medium ist wunderbar flüchtig, keinen interessiert es mehr was vor einem Jahr zu einem bestimmten Thema gebloggt wurde - und wenn mir mal ein Beitrag nicht mehr gefällt, so ändere oder lösche ich ihn einfach.
Wer weiß - vielleicht gibt es ja meinen Service-Provider Blogger.com in 10 Jahren sogar noch? Möglich wäre es, die gehören schließlich zu Google. Und Google gehört in 10 Jahren wahrscheinlich das ganze Internet (wenn sie nicht vorher von Microsoft gekauft werden) ...

Ich dagegen berichte tagesaktuell und habe mindestens 5 regelmäßige Leser: Die Großeltern von Luise und sonstige Verwandte. Gerade von der Großelterngeneration höre ich ständig: "Toller Blog! Musst du als Buch veröffentlichen!"
Nein, werde ich nicht, denn: Ein Buch ist ein Buch, und ein Blog ist ein Blog ist ein Blog! Würde ich an einem Buch schreiben, vieles würde ich mich gar nicht trauen, oder immer wieder überdenken und umschreiben.
Hier beim Bloggen ist mir das ziemlich egal, das Medium ist wunderbar flüchtig, keinen interessiert es mehr was vor einem Jahr zu einem bestimmten Thema gebloggt wurde - und wenn mir mal ein Beitrag nicht mehr gefällt, so ändere oder lösche ich ihn einfach.
Wer weiß - vielleicht gibt es ja meinen Service-Provider Blogger.com in 10 Jahren sogar noch? Möglich wäre es, die gehören schließlich zu Google. Und Google gehört in 10 Jahren wahrscheinlich das ganze Internet (wenn sie nicht vorher von Microsoft gekauft werden) ...

Samstag, 12. Januar 2008
Die private Grabbelgruppe
... traf sich diesmal in Pankow, und nächstes Mal sind wir in Charlottenburg!

Die Fotos sind übrigens nicht aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes von mir verfremdet worden - die Handy-Kamera kann einfach keine besseren!

Die Fotos sind übrigens nicht aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes von mir verfremdet worden - die Handy-Kamera kann einfach keine besseren!
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